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Folienverlegung

Folienauskleidung von Schwimmbecken

Die Auskleidung von Schwimmbecken mit Folien gehört schon seit langem zu den klassischen Verfahren im Schwimmbadbau, sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen. Die Technik hat sich mittlerweile bewährt und, vorausgesetzt die Folie wird richtig und fachmännisch verlegt, garantiert sie die Dichtheit des Beckens.

Zu unterscheiden sind dabei 2 verschiedene Systeme:
einmal die sog. Sackfolie, die an einem Stück ins Becken eingebracht wird und in der Regel bei einfachen Fertig- oder Selbstbaubecken zum Einsatz kommt, und zum anderen die hochwertigere, oberflächenbehandelte Schwimmbadfolie, die vor Ort im Becken bahnenweise verschweißt wird. Als Beckenkörper kommt alles in Frage was dem Wasser, bei Bedarf auch dem Erddruck, standhält.

Woraus besteht überhaupt eine Schwimmbadfolie?
Sie gehört zur Familie der "Kunststoffbahnen aus PVC-weich", vergleichbar den Dachbahnen. Beim Dach ist aber die Funktion genau umgekehrt. Hier muss sie verhindern, dass Wasser von außen nach innen dringt, beim Schwimmbad darf aber nichts von innen nach außen dringen.

Das Wasser zieht die Folie glatt...
Meist besteht die Folie heute aus 2 aufeinander verschweißten PVC-Folien mit einer Einlage aus Polyestergewebe. Im Walzwerk werden die dünnen Ausgangsfolien mit dem dazwischenliegenden Polyestergewebe verschweißt. Das Ergebnis ist dann eine verzugsfreie oder 1,5 mm dicke Kunststoffbahn, die auf die Beckenoberfläche aufgebracht werden kann.
Nehmen wir zuerst die Sackfolien, die auch von Laien ins Becken eingehängt werden können. Die Folie wird hier nicht verklebt, sondern sie liegt innen ohne Verklebung an und wird nur am Beckenrand an einem Aufnahmeprofil festgeklemmt. Lediglich an den Anschlusspunkten für Rohrdurch- führungen, Scheinwerfer oder Skimmer sind Fixpunkte, an denen die Folie mit dem Untergrund fest und dicht verbunden ist.
Beim Füllen des Beckens zieht dann das Gewicht des Wassers die Folie glatt. Anders sieht es bei den Folien aus, die bahnenweise im Becken verschweißt werden, eine Arbeit die nur von fachmännisch geschulten Verlegern durchgeführt werden sollte. Man nimmt heute fast ausschließlich die 1,5 mm dicke Folie, die in Rollenbreiten von 1,5 - 2 m an die Baustelle angeliefert wird. Wie eine fachgerechte Verlegung aussieht, haben Sie sicherlich schon einmal in einem öffentlichen Bad oder bei Bekannten gesehen. Die Betonung liegt dabei auf fachgerecht, denn wenn die Arbeit nicht sauber ausgeführt wird, kann Wasser hinter die Folie dringen. Keine Arbeit für Heimwerker also.

Heißluftschweißen hat sich durchgesetzt...
Mittlerweile hat das fachgerechte Heißluftverschweißen, das früher auch gängige Quellschweißen abgelöst. Beim Schweißen wird nämlich das Foliengewebe flüssig und verbindet sich so stark miteinander, dass sich selbst bei roher Gewalt das Gewebe nicht mehr voneinander trennen lässt. In der Regel werden etwa 5 - 10 cm überlappt und dann miteinander verschweißt. Die Nähte werden dann noch mit flüssiger Folie zusätzlich versiegelt. Bei fachgerechter Ausführung sind Undichtigkeiten so gut wie ausgeschlossen.
Problematisch wird's erst, wenn es um die Anschlüsse von Scheinwerfern und anderen Einbauteilen geht, weil hier Undichtigkeiten nicht so schnell ans Tageslicht kommen. Hier beginnt dann die hohe Schule der Folienverlegung.

Mit der Nadel prüfen ob die Naht dicht ist...
Eine Naht kann man leicht mit der Nadel prüfen, ob sie gut verschweißt und damit dicht ist. Aber eine Düse oder ein Skimmer wird eingeflanscht und muss deshalb auch sorgfältig ausgeführte Flanschnähte bekommen, weil im nachhinein nichts zu sehen ist.

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