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| Bodenplatte im Grundwasser |
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Hallo,
ich plane für den Sommer 05 den Eigenbau eines Pools - ca. 8 x 4 x 1,5 m und zwar mit allen Gewerken. Grube ist schon 1,7 m tief ausgehoben. Nun steht da aber mit wiederlicher Beharrlichkeit Wasser drin. So ca. 0,5 m hoch. Nun die Frage: Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema Bodenplatte (und Teile der Wände) im Grundwasser? Welche Vorkehrungen werden i.d.R. hier getroffen? Ist eine weitestgehend dichte Betonwanne (zumindest bis zur Höhe des max. Grundwasserspiegels) wirklich erforderlich? Denn nach dem zugegebenermaßen naiven Motto: Außen Wasser/ innen Wasser - na und? könnte man ja auch meinen eine gemauerte wasserdurchlässige Wanne wäre auch i.O. Gruß MArkus |
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_________________ markus_juhu@yahoo.de |
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Achtung, hydrostatischen Auftrieb beachten. Ohne Auftriebssicherung schwimmt ein leeres Betonbecken ab ca. 70-80cm Wasserstand und das war's dann (siehe Schürmann-Bau). Gemauerte Becken sind i.d.R. leichter als gegossene und damit noch kritischer. Bei nicht auftriebsgesicherten Becken die im Grundwasser stehen wird vor dem Leerpumpen der Grundwasserstand geprüft.
Gruss, Amateur |
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| Das wird teuer! |
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Wenn das wirklich Grundwasser ist, wird es teuer, da einiges zu beachten ist:
1. Für dauerhaftige Standfestigkeit ist eigentlich nur Beton geeignet, ist aber aufwendig und daher teuer. Es muß eine Weiße Wanne her. (WU=Betongüte. Konstruktiv wasserdichtigkeit herstellen, hier: Rißbildung verhindern) Macht dir jeder Bauunternehmer, aber für ein 4x8 Becken wirst du so um die 8-10 k€ rechnen müssen (nur Becken ohne Einbauteile usw. !), je nachdem ob ein Kran gebraucht wird oder nicht. Da steckt einiges an Stahl drin ... Positiver Nebeneffekt, du kannst die Folienauskleidung vergessen 2. Andere Möglichkeit wäre schwarze Wanne, ist aber zu teuer, da du dann noch eine zweite Abdichtung von innen benötigst (Folie). 3. Wenn der Pool im Grundwasser steht, brauchst du eine Außendämmung, ansonste hast du einen recht hohen Wärmeverlust. Wärend des Bauens ist Wasserhaltungsvorrichtungen vorzusehen: z.B.. tiefer ausheben, Drainflies hinein, Schotter drauf. Einen Schacht freilassen, für die Pumpe mit der du das Grundwasser in Schach hälst. Wenn das Ding mal fertig ist, spielt es keine Rolle mehr, wie du schon gesagt hast, aufschwimmen ist unwahrscheinlich, wg. Eigengewicht: das Bauwerk wird ca. 30 t wiegen, bei nur 50 cm Grundwasserspeigel, ist das kein Thema. Da hast du dir was vorgenommen, aber das wird schon |
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Vielen Dank für die vielen Antworten. Das was ich da zu lesen bekam, hat mir zwar teilweise nicht so gut gefallen, aber besser jetzt lesen was passieren könnte, als später sehen was tatsächlich passiert ist.
Ach ja Grundwasser oder Oberflächenwasser - wie auch immer, es ist in den letzten Tagen sogar noch gestiegen. Schätze da steht jetzt so etwa 1m Wasser drin...... Na ja die Lippe (Fluß hier etwa 2 Km von mir entfernt) überflutet auch schon heftigst die Auen. Gruß Markus |
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_________________ markus_juhu@yahoo.de |
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| Mauern no! |
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Ich kann dir wirklich nicht zum mauern raten. Auf alle Fälle solltest du genau die DIN Norm zur Herstellung einer schwarzen Wanne lesen. Gerade der Übergangsbereich von Betonplatte (Boden) auf Wand ist wie immer schwierig.
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| Bodenplatte im Grundwasser |
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